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Giovanni di Vito besitzt 1000 Olivenbäume bei Campomarino, dicht an der Adriaküste an der Grenze zu Apulien. Ein Großteil seiner Bäume trägt die eher rare, für die Region typische Sorte Gentile di Larino, die andernorts auch als Gentile di Trivento oder Olivacchione bekannt ist. Das di-Vito'sche Öl gehört geschmacklich deutlich ins milde Lager, das Aromenspiel ist jedoch erfreulich komplex: zart tomatig, fast marzipanartig süße Mandel, Trockenfrüchte (Aprikose, etwas Banane), dazu eine Kombination aus Fenchelgrün und Minze und, als Krönung, zitrische Noten. Großes Tellerkino zu Kalbsleber mit Salbei, zu einem Klassiker der Region, der "Pampanella" (im Ofen mit vielen Kräutern, Knoblauch und üppig Peperoncini zubereitetes Schweinfleisch), oder, etwas frugaler, zum Käse Caciocavallo di Frosolone. *mittelfruchtig*
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