Wie viele Olivenöle benötige ich in der Küche und welche?

 

Da Olivenöl nicht nur delikat schmeckt, sondern auch durch seinen Cholesterin-Aufbau das gesündeste aller Fette ist, sollten Sie soviel wie möglich mit Olivenöl extra nativ arbeiten. Damit Sie das breite, facettenreiche Geschmacksspektrumfür Ihre Küche ausnutzen können, empfehlen wir, immer drei Olivenöle parat zu haben: ein süßlich-mildes, ein kräftiges und ein intensiv-fruchtiges.

Ein süßlich-mildes Olivenöl ohne Bittertöne, zum Beispiel aus Norditalien (Gardasee, Ligurien), Nordspanien (Katalonien), Griechenland oder Frankreich (Provence), eignet sich am besten für Desserts, Gebäck und Kuchen, aber auch für Salate und Marinaden zu Speisen, die selbst einen dezenten Geschmack haben, etwa zu frischem Ziegenkäse wie Picandou oder zu Ricotta.

Für gegrilltes oder geschmortes Rindfleisch, Geflügel, Kaninchen oder Gemüsegerichte wie Bohneneintopf benötigen Sie ein kräftiges Öl mit viel Eigengeschmack, markantem Bitterton (Produkte aus der Toskana und Umbrien) oder sehr pikantem, pfeffrigem Abgang (Öle aus Apulien). Eine Alternative wäre ein Picual-Öl aus Südspanien. 

 

 

Unentbehrlich: ein elegantes, intensiv fruchtiges Olivenöl wie die typischen Öle aus Sizilien – für Fischgerichte und Rezepte mit Krustentieren, etwa Spaghetti mit Scampi.

 



Oliven angemacht
olio award 2009